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Dritte unterliegt 0:2 in ansehnlichem Spitzenspiel - Münster 08 IV - SV Mauritz III 2:0(1:0)

Mit einem Sieg hätte die Dritte tatsächlich ins Aufstiegsrennen eingreifen können, nach der Niederlage im Derby bei Nullacht verbleibt der SVM jedoch in der Verfolgerrolle.

Die beiden Mannschaften begegneten sich in dieser für C-Liga Verhältnisse gutklassigen Partie auf Augenhöhe, die Mauritzer waren in den ersten 20 Minuten sogar das dominantere Team und hatten einige Chancen zur Führung. Die Offensivreihe um den starken Debütanten Tom Bichler setzte die Defensive der Nullachter oft unter Druck und konnte auch spielerisch einige Akzente setzen. Nullacht war nicht ohne Chancen, der Gastgeber näherte sich oft mit langen Bällen über die Außen dem Tor von Patrick Rokstein an.

Kurz vor der Pause kam es zu den Knackpunkten im Spiel der Dritten: erst verletzte sich der gut aufgelegte Sechser Hendrik Hagerott und musste die Partie abbrechen, dann gelang Nullacht das 1:0 (43.), bei dem Patrick Rokstein nach zuvor guten Paraden unglücklich aussah. Da Nullacht zu diesem Zeitpunkt aber auch ein Abseitstor erzielt hatte, ging das Pausenresultat in Ordnung.

Nach Wiederanpfiff veränderte sich das Geschehen zunächst nicht, die Dritte spielte weiterhin munter mit und hatte mehr Ballbesitz, Nullacht blieb aber das gefährlichere Team. Klare Torchancen blieben bis zur 73. Minute aus, dann erzielte Nullacht das 2:0, erneut hatte die Mauritzer Defensive das Glück nicht auf ihrer Seite und bekam einen langen Ball nicht ausreichend unter Kontrolle.

Der SVM verlor danach etwas die Übersicht, stellte auf 3er Kette um und versuchte die Gastgeber weiter vorne unter Druck zu setzen. Nullacht konnte sich den Angriffen der DJK aber erwehren und nutzte die entstandenen Räume aus, um die Spielkontrolle an sich zu reißen. Mauritz versuchte noch einmal alles, ein Tor wollte aber nicht gelingen sodass die Vierte von Nullacht weiterhin die Eins am Kanal bleibt.

"Wir haben heute super Fußball gespielt, kriegen aber 2 Tore die nicht so oft fallen. Danach wird es gegen einen starken Gegner nunmal schwer" zeigte sich Trainer Tinnefeld nach dem Spiel enttäuscht, aber auch zuversichtlich. "Wir sind definitv weiter als im letzten Jahr, da fühlte sich so eine knappe Niederlage schon fast wie ein Erfolg an. Heute können wir zurecht enttäuscht sein hier nichts mitgenommen zu haben."