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4 gewinnt - 1.FC Gievenbeck IV - SV Maurtiz III 2:0(0:0)

Zweites Spiel 2018, zweite Niederlage. Im nächsten Topspiel der Rückrunde mussten sich die Mauritzer trotz guter Leistung mit 0:2 gegen den Tabellenvierten aus Gievenbeck geschlagen geben.

Kleinere Personalsorgen vor Anpfiff - Dauerbrenner Sanders und Käpt´n Gehle fehlten - forderten das Improvisationsgeschick von Trainer Tinnefeld, der erneut selbst in der Innenverteidigung spielte ,sowie auf einen Dreierriegel vor der Abwehr setzte, der die spielstarken Gastgeber ausbremsen sollte.

Die taktischen Maßnahmen klappten vorzüglich, die Sechser vor der Abwehr um Verteiler Hendrik Hagerott sorgten nicht nur für Stabilität, auch fußballerisch zeigte die Dritte heute eine gute Leistung. Der Ball zirkulierte gut zwischen Abwehr und Mittelfeld, mit taktischer Disziplin und hoher Laufbereitschaft begegnete der SVM den favorisierten Hausherren mehr als auf Augenhöhe. Auch die Gievenbecker spielten Fußball, ihre beste Chance war jedoch ein direkter Freistoß, den Patrik Rokstein herausragend aus dem Knick fischte.

Aus dem Spiel heraus hatten die Mauritzer in der ersten Halbzeit das deutliche Chancenplus und hätten wenigstens das 1:0 erzielen müssen. Einzig die Zielgenauigkeit ließ die Dritte heute vermissen, auch nach der Pause spielten sich die Gäste weitere hochkarätige Torchancen heraus, die entweder versiebt wurden oder von Ex-Mauritzer Lukas Pronobis vereitelt werden konnten.

Und wer vorne die Tore nicht macht hat es oft schwer ein Spiel zu gewinnen, wie eine banale Weisheit sagt. In der 60. Minute war die Abwehr dann einmal nicht im Bilde, Gievenbeck nutzte dies umgehend zur Führung aus, es war die erste richtige Chance für die Gastgeber aus dem Spiel heraus. Auch danach hätte der SVM noch locker ausgleichen können, die Kugel wollte heute aber nicht über die Linie rutschen. Das 0:2 in der 80. Minute war dann ein wirklich ansehnlich herausgespielter Treffer für Gievenbeck, danach fehlte nach einem intensiven, aber stets fairen Spiel die Kraft sich noch einmal aufzubäumen. Die Dritte verließ als unnötiger Verlierer den Platz, mit dem Spiel an sich waren trotzdem alle Mauritzer zufrieden.