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SVM III - Saxonia III 1:4 (1:0)

In einer lange Zeit offenen Partie musste sich die Mannschaft von Trainer Tinnefeld am Ende deutlich geschlagen geben.

Till Jander etwas ratlos....

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Kanalderby der dritten Mannschaften mit leichter Verzögerung angepfiffen - Der angesetzte Schiedsrichter was nicht erschienen. Dankenswerter Weise erklärte sich jedoch der Unparteiische der zuvor ausgetragenen Partie des UFC Münster / SV Mauritz bereit auch diese Partie zu leiten.

Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, bei der die Saxonen den ersten Minuten ihren Stempel aufdrücken konnten. Der SV Mauritz verteidigte jedoch geschickt und konnte zunehmend auch selbst Chancen herausarbeiten. In der 25. Minute wurden die Bemühungen der Mauritzer dann belohnt: Mit einer sehenswerten Körpertäuschung ließ Cake  seinen Gegenspieler an der rechten Aussenbahn stehen, arbeitete sich bis zur Grundlinie vor und schlug eine mustergültige Flanke auf den zweiten Pfosten. Dort wartete bereits Moritz und traf mit einem Flugkopfball zum 1:0. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit erarbeiteten sich beide Teams nur kleinere Chancen, so ging es mit einer etwas glücklichen aber nicht unverdienten Führung in die Halbzeitpause.

Mit Wiederanpfiff war sofort spürbar dass der TuS diese Partie noch lange nicht aufgeben wollte: Wieder und wieder setzen die Saxonen der zunehmend unsichereren Verteidigung um Jan Welling und Jatte zu. Vereinzelte Angriffe der Mauritzer Offensive auf der anderen Seite wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, so dass der Bestand der Führung vor allem dem starken Torwart Stephan Golombek zu verdanken war. In der 65. Minute war aber auch dieser machtlos, als die Saxonia im Anschluss an eine Ecke zum verdienten Ausgleich kam. Angestachelt von diesem Treffer machten der Gegner weiter Druck - spielerisch aber auch durch gezielte Provokationen, von denen sich Till Jander zu einem ungeschickten Revanche-Foul hinreißen ließ: Glatt Rot!(75.)

So in Unterzahl geraten hatten die Mauritzer bei schwindenden Kräften keine Chance mehr: Die Saxonen erhöhten innerhalb weniger Minuten auf den Endstand von 1:4. Letztlich geht dieser Sieg in Ordnung, das Ergebnis spiegelt den Verlauf der Partie jedoch nicht wieder und fällt um ein oder zwei Tore zu hoch aus.