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Kleiner Dämper bei den Damen

Münster - BW Aasee erkämpfte sich erfolgreich einen Punkt beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer UFC/SVM mit dem 3:3 (2:1).

Kaum ein Durchkommen beim Aasee-Bollwerk

Anna im Textilgriff

Die frühe 2:0 Führung nach 15 Minuten durch die Tore von Lea Kohlmann und Lisa Reimer ließen die Partie sofort verflachen und beide Teams zerrieben sich in Mittelefeld-Geplänkel. UFC/SVM hatte zwar ein optisches Übergewicht, musste aber immer höllisch bei den schnellen Gegenangriffen aufpassen. So gelang den Gästen auch in der 25. Minute der Anschlusstreffer. Danach verflachte die Partie zusehends zumal bei den angeschlagenen Sophie Möllers und Amanda Wurzel-Rodrigues die Kräfte nachließen und beide nach der Halbzeit ausfielen. Die dadurch bedingten Umstellungen taten dem Spiel des Heimteams nicht gut. Der Mittelfeldmotor Nina Wendel musste die Abwehr verstärken und dadurch fehlte dem Spiel der Trainerin Joana Beckers die Ideen nach vorne. Folgerichtig bekamen die Gäste von Aasee mehr Spielanteile und drückten auf den Ausgleich, der Ihnen dann auch in der 71. Minute durch einen Konter gelang. Bevor die Gastgeberinnen sich richtig von dem Ausgleich erholen konnten, starteten die Gäste den nächsten Konter, der sie dann sogar mit 3:2 in Front brachte. Doch der UFC/SVM stemmte sich gegen die erste drohende Niederlage der Saison. Nina Wendel nahm wieder ihren angestammten Platz im Mittelfeld ein und sofort  gelang der Druck auf das gegnerische Tor. Dorch es dauerte bis zur 90. Minute, bevor Lea Gädeke sich ein Herz nahm, von außen vor das Tor stieß und der Torhüterin keine Chance beim verdienten und umjubelten 3:3 Ausgleich ließ. Mit fünf Punkten Vorsprung und zwei Spieln Rückstand geht es dann am Mittwoch nach Gelmer, wo es dann wieder mit zurückkehrenden, genesenden Spielerinnen den nächsten Dreier geben sollte.