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Derby-Niederlage: Die 3. ohne Konstanz

Unter ungünstigen äusseren Bedingungen verlor die 3. das Derby gegen Eintracht III mit 1:4.

Ascheplatz am Coppenrathsweg (15.11.2015)

Schon vor dem Spiel lief es nicht wirklich rund für die Dritte; Trainer Tinnefeld musste krankheitsbedingt passen, Stammtorhüter Jatte fehlte ebenfalls und noch dazu liessen die Platzverhältnisse am Coppenrathsweg Interimscoach Winni zweifeln, ob der Schiedsrichter die Partie überhaupt anpfeiffen würde. Apropos Schiedsrichter: Dieser hatte wohl bereits telepathisch  den Platz besichtigt ... und ist gar nicht erst erschienen. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz gestaltete sich schwierig, letztlich wurde die Partie von einem Schiedsrichter der Eintracht geleitet, der an dieser Stelle gleich lobend erwähnt werden soll: Der Unparteiische hat die insgesamt faire Partie sehr souverän geleitet und liess zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seiner Unabhängigkeit aufkommen.

Nun zum Spiel: Die Dritte begann sehr unkonzentriert, stand von Beginn an unter Druck und liess sich von der Eintracht in der eigenen Hälfte einschnüren. Insbesondere im MIttelfeld konnten die Mauritzer kaum einen Zweikampf gewinnen, hier machte sich deutlich das Fehlen von Patrick Lunecke bemerkbar der anstelle von Jatte das Tor hüten musste. Die Eintracht nutzte diese Schwäche um die Abwehrreihe mit langen Bällen zu überwinden. und ihre schnellen Stürmer in Szene zu setzen. In der 22. und 35. Minute führte diese Taktik jeweils zum Erfolg und so führte die Eintracht zur Pause verdient mit 0:2. Lange Gesichter in der Kabine, so hatte sich Mauritz das nicht vorgestellt und nahm sich vor mit mehr Einsatz die zweite Halbzeit zu nutzen und das Spiel zu drehen.

Und genau so begann die zweite Hälfte auch: Die Dritte konnte sich in der ersten Viertelstunde mehr Spielanteile erarbeiten und zeigte mehr Biss. Dennoch kam die Mannschaft viel zu selten gefährlich vor das gegnerische Tor und hat außerdem bei den eigenen Angriffsbemühungen die Abwehrarbeit vernachlässigt. So konnte die Eintracht zwei weitere Tore erzielen:  0:4 nach 80 Minuten. Zwar konnte Jan Welling noch auf 1:4 verkürzen und Markus Zimmer hatte das 2:4 auf dem  Fuss, dennoch ging die Eintracht am Ende als verdienter Sieger vom Schwimmfeld.

Fazit: Die von Trainer Tinnefeld fernmündlich diktierten Umstellungen in Abwehr und Mittelfeld brachten nicht die erhoffte Sicherheit, trotz teilweise guter Ansätze in den letzten Spielen findet die Dritte einfach keine Konstanz