Im Duell der direkten Tabellennachbarn war zunächst kein Unterschied zu erkennen - engagierte Mauritzer zeigten dem SC Sprakel die Zähne und waren über die ersten 25 Minuten durchaus die bessere Mannschaft. Das Führungstor in der 17. Minute war jedoch Resulat des Zufalls: Abwehrmann Pascal Hilbers gewann den Ball in der Vorwärtsbewegung der Sprakeler, überspurtete zwei Gegenspieler auf der linken Seite und konnte erst im Strafraum vom Ball getrennt werden, jedoch war der Rückpass des Sprakeler Spielers derart ungenau, dass er zum 0:1 über die Linie kullerte.
Erst jetzt waren die Sprakeler gewarnt und nahmen den Kampf gegen den SVM an und konnten ihr Kombinationsspiel entfalten. Bis zur Halbzeit sprangen so einige Chancen heraus, Schlussmann Wienker wurde aber erst in der 40. Minute nach bilderbuchartig vorgetragenem Konter bezwungen. Die Pause kam den Mauritzern in diesem intensiven Spiel gelegen, nicht zuletzt weil die Flutlichtanlage in Sprakel so eben den Anforderungen genügen dürfte, Top-Stürmer Hendrik Hagerott musste in der 31. Minute die Partie sogar vorzeitig abbrechen, weil er aufgrund der schwachen Beleuchtung und Rot-Grün-Schwäche die orangenen Spieler des SVM einfach nicht von den in gelb gekleideten Sprakelern unterscheiden konnte.
Sprakel kam dann wie die Feuerwehr aus der Kabine, erst rettete der Pfosten für die Mauritzer, dann fiel das 2:1 nach einem satten Schuss in den Winkel.(52.) Mauritz hatte in der Folge große Mühe die Angriffswucht der Sprakeler abzubremsen, ehe man überhaupt an das Kreieren eigener Chancen denken konnte. Dennoch lieferte die Elf von Peter Tinnefeld einen guten Kampf und konnte zumindest weitere Großchancen für die Gastgeber verhindern, wirkliche Torgefahr flammte aber auch für das Tor des SC Sprakel nicht mehr auf. Schlussendlich war das 2:1 leistungsgerecht, Sprakel war einfach einen Tick besser und behauptete den 5. Platz erfolgreich.


