Die Anfangsphase des Spiels war nichts für schwache Nerven: Der Ball war erst kurze Zeit frei gegeben, da kam Christoph "Gareth" Jacbos in günstige Schussposition und zog einfach mal ab. Der Ball, leicht abgefälscht, senkte sich hinter dem Gimbter Torwart zum 0:1 ins Netz, grade erst 2 Minuten waren da gespielt. Wiederum nur 2 Minuten später fing erneut Jacobs aufmerksam einen Ball aus der Verteidigung der Gastgeber ab, bediente Till Jander mit einer schönen Flanke und der drosch den Ball per Direktabnahme zum 0:2 in die Maschen.(4.)
Gimbte brauchte aber nicht lange um den Schock der frühen Tore zu verdauen: Bei einem Freistoß verloren die Mauritzer einen Gegenspieler aus den Augen, der aus spitzem Winkel prompt auf 1:2 verkürzte.
Nun war wieder der SVM an der Reihe, der seinerseits die passende Reaktion zeigte. Erneut kam ein Angriff über die rechte Schokoladenseite der Mauritzer, und schon wieder war es Christoph Jacobs der eine Hereingabe von Pascal Hilbers zu Hendrik Hagerott stocherte, der aus kurzer Distanz mit seinem 5. Saisontor das 1:3 markierte. Ruhiger wurde es auch in der Folge nicht: So passabel wie die angesprochene rechte Seite des SVM offensiv agierte, defensiv fehlte bisweilen die Zuordnung weswegen Gimbte wenn überhaupt über seine linke Seite gefährlich wurde. Torwart Daniel Wienker hatte einmal großes Glück, als ein noch abgefälschter Schuss nur knapp am Pfosten vorbeizischte. Es wirkte fast, als hätten die 3 Tore die Mauritzer eher aus dem Konzept gebracht als die Hausherren, so war Gimbte in der ersten Halbzeit überlegen, konnte aber zum Glück für die DJK den Spielstand bis zur Pause nicht mehr verkürzen.
In der Halbzeit besann sich Mauritz eines besseren und konzentrierte sich hauptsächlich auf die Defensivleistung. "Wir haben in der ersten Halbzeit 3 Tore geschossen, das muss auch mal reichen. Wir müssen ja nicht mit 6 Toren wieder heim fahren. Das Ziel war, das Spiel in der zweiten Halbzeit sauber runter zu spielen, das ist uns sehr gut gelungen", erläuterte "Winni" Aldendorff nach dem Spiel die Marschroute von Trainer Tinnefeld in Halbzeit zwei.
In der Tat präsentierte sich die Dritte wesentlich stabiler in der zweiten Halbzeit, Gimbte schien sein ganzes Pulver schon im ersten Durchgang verschossen zu haben. Wirklich gefährlich wurde es wenn überhaupt nur nach Standards, Daniel Wienker rettete einmal herausragend. Offensiv trat Mauritz nur noch durch den eingewechselten Julian Matenaer in Erscheinung, es reichte aber auch so zum Auswärtssieg.
Peter Tinnefeld zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Klar kann das Spiel anders ausgehen wenn wir die zwei frühen Tore nicht machen. Heute hatten aber mal wir das Glück auf unserer Seite und einen Bärenstarken Christoph Jacobs - daher geht der Sieg schon in Ordnung."


