Die Mauritzer hatten mit dem Erreichen des Halbfinals ihre persönlichen Erwartungen an diese Pokalsaison bereits erfüllt, wollten aber natürlich nun auch den totalen Erfolg perfekt machen. Halbfinalgegner war die Vertretung von Roter Stern Düsseldorf.
Zu Beginn der Partie waren es die Düsseldorfer, die den Ton angaben und sich mit zwei wirklich starken Leistungen eine 2:0 Führung erarbeiteten. Doch in den nachfolgenden beiden Partien, konnten die Mauritzer dann zeigen, dass ihre Ambitionen auf einen möglichen Finaleinzug nicht unbegründet waren und das Ergebnis auf 2:2 stellen. So ging die Partie dann auch weiter. Die erneute Führung der Düsseldorfer egalisierten die Münsteraner postwendend. Anschließend waren es die Spieler aus der Landeshauptstadt, die das kommende Einzel für sich entscheiden konnten. Doch der aus Münsteraner Sicht erhoffte Ausgleich gelang nicht und somit lag das Team vom SVM nach den ersten acht Einzeln, mit 3:5 hinten.
Die anschließende einzige Doppelpartie in diesem Spiel, hatte dann schon vorentscheidenden Charakter. Und die Münsteraner wehrten sich nach Leibeskräften, aber erneut hatten die Düsseldorfer das bessere Ende auf Ihrer Seite.
Von diesem erneuten Rückstand erholten sich die Mauritzer dann auch nicht mehr, zu groß war die nervliche Anspannung des unbedingten gewinnen müssens, während sich die Düsseldorfer wahrlich in einen Rausch spielten. Am Ende gingen alle übrigen Partien an Roter Stern, die sich am Ende mit 9:3 den frenetisch bejubelten Finaleinzug sicherten.
Für die Mauritzer blieb nur der Trost, dass die gezeigten Leistungen sicherlich besser waren, als es das am Ende doch deutliche Ergebnis erahnen lässt, aber auch die Erkenntnis, dass in den spielentscheidenden Situationen einfach die Coolness fehlte um hier als Sieger hervorzugehen. Alles in Allem kann man aber auf die zurückliegende Pokalserie durchaus stolz zurückblicken.
Der Pokalsieg ging übrigens an den DC Wuppertal, der sich im Endspiel dann überraschend deutlich mit 9:2 gegen die Düsseldorfer durchsetzte


